Ein Aufwachszenario

Gestern Abend waren wir auf einem Konzert. Gegen zwei Uhr etwa waren wir zu Hause und haben uns kurz danach schlafen gelegt. Irgendwann wache ich auf, ich höre ein komisches, kontinuierliches Geräusch, ein Tuten, das ich nicht recht zuordnen kann. Sind das schon wieder Bauarbeiter, die in der Frühe anfangen zu arbeiten? Ich wache sehr verwirrt auf und dreh mich erstmal ein paar mal um, dazwischen immer wieder diese Tuten. Ich sehe auf die Uhr und erkenne eine 4 vor dem Doppelpunkt. Ich realisiere, dass ich alleine im Bett liege. Er ist bestimmt gerade auf dem Klo. Da ist es schon wieder. TUUUUT! Was ist das? Moment! Das ist die Klingel! Ich quäle mich so schnell es geht aus dem Bett ohne darüber nachzudenken, warum das gerade passiert. Ich erreiche die Wohungstür und schaue durch den Spion. Dort steht er und macht eine verzweifelte Geste, weil er in die Wohnung möchte. Und er ist nackt. Vor unserer Wohnungstür. Ich mache die Tür auf und er sagt nur “Ich weiß auch nicht warum ich draußen bin”. Als wenn es das normalste der Welt wäre, legen wir uns ins Bett und schlafen weiter.

Am nächsten Tag ist ihm wieder eingefallen, dass er aufgewacht ist und dringend pinkeln musste und irgendwie falsch abgebogen ist (vielleicht aus alter Gewohnheit?).

Nach einer wahren Begebenheit

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One Response to Ein Aufwachszenario

  1. LiHof says:

    Prust!!! Tür im Schlaf verfehlt? Na wenn es nur die eigene Wohnungstür ist, ist ja nichts dabei.

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