Tag 12 und 13

Die letzten beiden Tage waren sehr Sonnenreich. Also haben wir auch viel gesonnenbadet. Inzwischen sind wir nicht mehr ganz so k├Ąsig wie…ihr. ­čśŤ Aber alle anderen schaffen es immer noch dunkler zu sein. Vor allem gleichm├Ą├čiger. Die Schummeln bestimmt mit Sonnenstudios und Selbstbr├Ąunern. In den letzten Tagen war die Ebbe abends immer recht stark. Wenn man abends schwimmen gehen will, l├Ąuft man meterweit raus und ist immernoch bis zu den Knien drin. Es ist dann eher ein rumsitzen im Meer. Das hei├čt aber auch, dass man das “Riff” quasi ohne Schnorchel sehen kann. Es sieht sehr bunt aus, aber leider kommt die bunte Farbe nicht von Fischen sondern von M├╝ll. Ich w├╝rde am liebsten mit einem M├╝lleimer ├╝ber den Strand laufen und den M├╝ll einsammeln. Aber wohin dann damit? Hilft wohl nicht viel.

Schei├čverein

Es gibt aber auch sch├Ânere Dinge. Wenn wir zu unserem Bungalow laufen, m├╝ssen wir immer ├╝ber eine kleine Br├╝cke unter der sich ein “T├╝mpel” befindet, offenbar ein Ausl├Ąufer vom Meer, denn er ist auch durch die Gezeiten gepr├Ągt. Bei Ebbe sieht man sehr sch├Ân, wie sich Krabben am Ufer aufhalten und dort leben.

L├Ącheln bitte!

Heute wollten wir Mini Golf spielen gehen. Die Fahrt dorthin erwies sich durchaus als schwierig. Das Minigolfen befindet sich im Inselzentrum, dennoch hei├čt der “Ort” in der N├Ąhe Mae Hat Beach. Wir haben dem Taxifahrer gesagt, dass wir Minigolfen wollen und dort hin wollen, aber wo landen wir? Im Norden der Insel am Maehaad Beach. Verdammt! Also nochmal mit dem Taxi gefahren ┬áund gesagt, dass wir zum Phangan Hospital wollen. Das Krankenhaus ist n├Ąmlich gleich in der N├Ąhe des Minigolfplatzes. Hoffentlich ist das nur Zufall. Dieses mal werden wir zum richtigen Ort gebracht und laufen den Rest zu Fu├č. Zum Minigolfen m├╝ssen wir nur noch einen steilen Weg nach oben gehen. Das ist kurzzeitig etwas anstrengend. Gef├Ąllt mir ganz gut die Bewegung. Das Minigolfen kostet 120 Baht Eintritt. Wir sind die einzigen. Ein Gl├╝ck, denn manche Hindernisse sind echt schwer. Aber es macht spa├č. Hab verloren.

An den freien Hindernissen lassen sich gerne ein paar Libellen nieder. Es gab auch rote, aber die wollten nicht posieren.

Als wir fast fertig sind fragt uns ein Tourist wo hier denn “der” Tempel ist. Ach hier ist ein Tempel? Keine Ahnung. Sp├Ąter fragen wir den Besitzer des Minigolfplatzes wo der Tempel ist. Auf der gegen├╝berliegenden Stra├čenseite. Tja h├Ątte der andere mal n bisschen geguckt. Der Tempel hei├čt Wat Phu Khao Noi. Er besteht aus vielen kleineren Geb├Ąuden und wurde 1997 gebaut. Hier h├Ąngt noch Trauerdekoration wegen des k├╝rzlich verstorbenen K├Ânigs Bhumibhol Adulyadej. Wir z├╝nde ein paar Kerzen und R├Ąucherst├Ąbchen an und dann fahren wir zur├╝ck.

Es ist bereits nach 12 und ich war noch kein einziges mal im Wasser heute. Schande! Das wird sofort ge├Ąndert. Anschlie├čend gehen wir in dem Restaurant Pao etwas essen. Sie bieten sehr viel Thaitypisches Essen an. Die meisten Restaurants hier bieten die bekannten Gerichte wie rotes/gr├╝nes Curry, Pad Thai oder irgendwas frittiertes an. Das gibt es hier auch, aber auch sehr vielseitige andere Dinge. Ich bestelle ein Curry mit Papaya. Sehr k├Âstlich und man bekommt eine extra Schale mit Chilli So├če zum nachw├╝rzen. Ein L├Âffelchen reicht aus, dass sie einem mitleidig ein Glas mit Eisw├╝rfeln und ein paar Gurkenscheiben bringen. Nat├╝rlich setzt die Sch├Ąrfe ganz hinterh├Ąltig erst nach ein paar Minuten ein. Hier gehen wir bestimmt noch einmal hin. Abends gab es wieder einen perfekten Sonnenuntergang.

 

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2 Responses to Tag 12 und 13

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